Über uns

Wir wollen die Welt kennenlernen, wir wollen etwas erleben, von dem wir noch unseren Enkelkindern erzählen werden, wir wollen mit Menschen in Kontakt kommen, die Organisation Ärzte ohne Grenzen unterstützen, und dabei an unsere Grenzen gehen. Zu Deutsch: Africaalive.

 

Was hier auf der Website passiert sind die ersten zögerlichen Schritte von zwei, die zwar aus der Generation Twitterverse kommen, aber leider in Sachen social netwörking absolut keinen Dunst haben, und von diesem sogenannten Instagram auch herzlich wenig verstehen.
Die Frage die wir uns auch oft genug gestellt haben: Was soll eigentlich dieser Blog und was zur Hölle sollen wir hier schreiben?

Für uns ist der Blog hauptsächlich mittel zum Zweck, wir haben als absolutes, oberstes Ziel genügend Spenden zu sammeln, dass Ärzte ohne Grenzen damit wirklich was anfangen können, und dass die Spender und wir Ihnen eine Unterstützung sein können, durch die vielleicht paar Menschen eine zweite Chance gegeben werden kann.

 

Man mag uns verzeihen, wenn manche Sachen abgedroschen, durchgekaut oder schriftstellerisch anspruchslos sind. Das ist für uns neues Terrorium und wir haben nicht den Anspruch uns direkt hinter Shakespeere (Sein oder Nicht-Sein) einzureihen.

Wir hoffen die Leute die unseren Blog lesen in irgend einer Form zu begeistern, von dem Abenteuer, dem Freiheitsgefühl oder dem Außergewöhnlichen.

Aber warum sollte überhaupt jemand unseren Blog lesen, wer sollte sich dafür interessieren, was zwei halbwüchsige Teilzeitstudenten erleben? Außerdem wurde alles irgendwie schon mal gepostet, spannende Reiseberichte al la Lawrence von Arabien sind deswegen leider auch nicht mehr drin.
Die zweite Option, die uns zumindest an guten Abenden auch nicht ganz fremd ist, wäre der unverhohlene Anspruch auf Tiefsinnigkeit. Wir könnten in unserem Blog die Welt erklären, uns in tiefsinnigen Gedanken ergehen und abgedroschene Weisheiten neu formulieren.

 

Wir haben uns jetzt für die Dritte Möglichkeit entschieden. Wir wollen einen Blog schreiben der Lust aufs Reisen (und spenden) macht, die Begeisterung für andere Kulturen weckt und vielleicht den ein oder anderen, der es liest so zappelig macht, dass er sein Studium an den Nagel hängt und selbst loszieht. Was das betrifft können wir nämlich zumindest in Bezug auf Authenzität ein bisschen was vorweisen.

 

Seit die Idee mal in unseren Köpfen war, ist so eine Tour ein Traum von uns, den wir uns jetzt erfüllen.

Man bekommt das Gefühl zu leben, man entkommt mal dem Alltag in Deutschland, und sieht alles mit anderen Augen.

Es ist wichtig seine Routine zu haben, einen Job, seine Freunde, und irgendwann eine Familie zu gründen. Es ist aber auch wichtig, sich mal wachrütteln zu lassen, aus der Routine auszubrechen, die Freiheit die wir haben zu spüren und einfach das Gefühl zu bekommen, dass man lebt.

Auf so einer Reise ist man jederzeit wach, ständig sieht man etwas Neues, in jedem Menschen verbirgt sich eine Geschichte, die ganz anders ist als die der Leute bei uns zu Hause, man riecht unbekannte Gerüche, kommt auf andere Gedanken, in jedem Land funktioniert das Leben auf eine andere Weise, man weiß nie was hinter dem nächsten Berg auf einen zukommt und wo man abends schlafen wird.

Jede Sekunde ist man wach und lernt etwas dazu.

 

Und weil wir uns diesem krassen Privileg das wir genießen bewusst sind, wollen wir diesen Gedanken aus der Routine auszubrechen und zu leben einfach mit denen teilen, die sich da ein bisschen hineinversetzen können.

Noch kurz zu uns:

Wir sind Benny und Felix und hängen seit dem Kindergarten wie Dick und Doof aufeinander rum.

Wir sind Felix Fach und Benjamin Beyersdorf,  sind beide 23 Jahre alt und studieren Politik/Jura (Felix) und Medizin (Benny) in München.

Nach dem Abi 2013 waren wir zusammen in großen Teilen Südamerikas unterwegs, hatten die Zeit unseres Lebens wie wir damals gesagt haben, und waren vom Reisen und dem Spielplatz Erde sofort angefixt. Danach sind wir noch öfter zusammen unterwegs gewesen, in Indien, Nepal, und Zentralafrika, während dieser Reisen haben wir oft davon geträumt noch einmal eine lange Reise zu machen, die uns an unsere Grenzen bringt.